Naturerlebnis Bayern / Bayerischer Wald

Rund um das Natur- & Wanderhotel Mühle die Natur entdecken

Nichts ist schöner als ein Urlaubstag in den Bergen! Und nichts ist abwechslungsreicher als auf Wanderungen das Naturerlebnis in den Bayerischen Bergen und Wäldern zu entdecken.

Unnahbare Berggipfel, schroffe Grate, blühende Bergwiesen, rauschende Bäche – der Sommer und vor allem auch der Herbst im Bayerischen Wald steckt voller Herausforderungen.
Bunte und duftende Wiesen schaffen einen Kontrast zu Wäldern, Äckern und Siedlungen.
Sie beherbergen Hunderte von Pflanzen und Tierarten, die eine Augenweide für den Betrachter sind.

Bergseen zählen zu den schönsten Naturerlebnissen in den Gebirgen, besuchen Sie bei Ihrem Aufenthalt unbedingt den großen und kleinen Arbersee und erwandern Sie den einsam gelegenen Rachelsee.

Unsere Berge bieten Raum für jeden, der auftanken und runterkommen möchte. Hier kann jeder individuell an seine Grenzen gehen und wenn er will, darüber hinaus.

Besondere Naturdenkmäler im Bayerischen Wald

Der Teufelstisch bei Bischofsmais
Der Teufelstisch bei Bischofsmais

Der Teufelstisch in Bischofsmais

Auf einem Wanderweg zwischen der Gemeinde Bischofsmais und dem Ortsteil Habischried findet man den sogenannten Teufelstisch. Dabei handelt es sich um eine Gesteinsformation 901 m ü.N. bei dessen Anblick man glauben könnte, daß diese der Teufel aufeinandergeschichtet haben muß, da man meinen möchte, daß diese jeden Moment zusammenfallen müßte. Dabei gibt es den Teufelstisch schon seit Menschen gedenken.

Wackelstein nahe Solla

Etwa 3 km von Solla entfernt (am Rundwanderweg 5 bei Loh) findet man den Wackelstein (seit 1928 bekannt). Seinen Namen hat der ca. 50 Tonnen schwere Felsblock bekommen, weil er trotz seines enormen Gewichts an einer bestimmten Stelle von einer kräftigen Person oder von einer Familie bewegt (gewackelt) werden kann.

Pfahl / Großer Pfahl nahe Viechtach

Der sogenannte Pfahl ist ein geologisch höchst interessanter Quarzgang, der sich auf 150 Kilometer Länge mehr oder weniger sichtbar durch den Bayerischen Wald zieht. Besonders markant tritt der Pfahl bei Regen an der Burgruine Weißenstein (hier ist vor einigen Jahren auch der gläserne Wald am Museum „Fressenden Haus“ entstanden, der sogar am Abend beleuchtet wird), bei Viechtach an der B85 und bei Cham an die Oberfläche. Die Menschen haben dieses Gebilde früher Teufelsmauer genannt. Ganz unrecht hatten sie damit gar nicht, denn Unterirdisches war in der Tat am Werk als sich im Erdaltertum das heutige Waldgebirge hob und aufwölbte, riß es an einer Bruchspalte auf, aus der das heutige Pfahl-Gestein im heißen Zustand austrat und erhärtete. Die Innenstadt von Viechtach wurde sogar über die Gartenstraße und das Quarzschotterwerk mit dem Großen Pfahl, einem der schönsten Geotope Bayerns mit einem Wanderweg verbunden.

Großer Arbersee/Großer Arber

Der große Arbersee
Der große Arbersee

Der Arbersee ist ein Eiszeitsee, der durch einen mächtigen Gletscher entstanden ist. Er liegt am Fuße des Großen Arbers, dem höchsten Berg im Bayerischen Wald (1457 m), der trotz seiner Erschließung für die Freizeitgestaltung der Menschen und der Radarstation am Berggipfel in weiten Teilen besonders geschützt wird und Lebensraum für seltene Pflanzen bietet.
Den schönsten Blick auf den Großen Arbersee hat man vom sogenannten Mittagsplatzl aus, zu dem man vom Bretterschachten über die Auerhahnstraße gelangt

Kleiner Arbersee

Der kleine Arbersee
Der kleine Arbersee

Ein beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaber ist auch der Kleine Arbersee mit seinen zwei schwimmenden Inseln. Diesen kann man nur zu Fuß, am kürzesten vom Brennes aus (30 Minuten) erreichen (ein kl. Gasthaus am Ufer des Sees sorgt für das leibliche Wohl).

Rachelsee/Rachel/Rachelkapelle

Der Rachelsee ist ebenso wie die Arberseen ein idyllischer Eiszeitsee. Die wohl bekannteste Kapelle des Bayerischen Waldes ist die Rachelkapelle. Sie liegt etwa auf halbem Weg zwischen Rachelsee und Berggipfel. Von der Blockholzkapelle aus hat man einen schönen Ausblick auf den Rachelsee. Der Rachel ist mit seinen 1453 Metern nur wenige Meter kleiner als der Große Arber.

Rißlochfälle bei Bodenmais

Ein Naturschutzgebiet in der Nähe von Bodenmais, das man bei einer Wanderung zum Arber durchquert. Im Rißloch gibt es 200 Meter hohe Wasserfälle (Rißlochfälle) und die wildromantische Rißlochschlucht.

Silberberg bei Bodenmais

Im sogenannten Barbara-stollen am Silberberg bei Bodenmais wurde bis 1962 Silbererz abgebaut. Das Bergwerk kann man besichtigen und Teile des Stollens werden wegen des besonderen Klimas und wegen der reinen Luft für Therapien bei Atemwegserkrankungen genutzt. Für Kinder wartet außerdem eine Sommerrodelbahn, ein Abenteuerspielplatz, ferngesteuerte Schiffe sowie ein Streichelzoo (mit Gaststätte).

Schachten und Latschensee im Bayerischen Wald

Vor allem im Grenzgebiet, das großteils im Nationalpark Bayerischer Wald liegt, gibt es zahlreiche Schachten. Schachten sind einstige Rodungen, die man zur Weide für Jungrinder, Ochsen und Stiere benützte. In diesen Gebieten gibt es auch zahlreiche Hochmoore und romantische Latschenseen. Schöne Schachtenwanderungen finden Sie in allen guten Bayerwaldwanderkarten

Steinklamm in Spiegelau

Bereits 1868 zählte der Geologe Carl Wilhem von Gümbel die Steinklamm im Süden des Glasmacherortes Spiegelau zusammen mit der Buchberger Leite bei Freyung zu den „sehenswürdigsten Naturmerkwürdigkeiten“ des Bayerischen Waldes. Ihre Entstehung verdankt die eindrucksvolle Klamm dem Höhenunterschied in der Landschaft, den das Wasser hier auf kurze Distanz zu überwinden hat. In der bis zu 100 m tiefen Schlucht zeugen die vielfältigen Formen fluviatiler Erosion, wie Glättungen, Fliesrinnen und Kolke sowie die bis zu 2 m tiefen, aber meist sedimentgefüllten Strudellöcher von der formenden Kraft des Wassers, die hier am Ende der letzten Eiszeit mit den abfließenden Schmelzwässern einen Höhepunkt erreichte.
Die Wanderwege durch wildromantische  Steinklamm (Länge z.B. 7 km) wurden im Frühjahr 2005 eröffnet.
Die tosenden Wasser der Großen Ohe, die moosbewachsenen Steine in sattem Grün, die ausgeschliffenen Strudellöcher und die Faszination einer tiefen Felsenschlucht mit einzigartiger Flora  bieten dem Besucher ein zauberhaftes Naturschauspiel.

Weitere Informationen finden Sie in der Info-Mappe in Ihrem Zimmer und  bei der Tourist-Info Rinchnach.